{"id":615,"date":"2022-04-01T12:46:07","date_gmt":"2022-04-01T10:46:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.solawi-magerhof.de\/blog\/?page_id=615"},"modified":"2026-03-27T19:01:55","modified_gmt":"2026-03-27T18:01:55","slug":"unsere-solawi","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.solawi-magerhof.de\/blog\/unsere-solawi\/","title":{"rendered":"Unsere SoLaWi"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir, die Familie Mager, bauen unter anderem auf 2 ha Ackerland verschiedenes Bio-Gem\u00fcse wie Wurzelgem\u00fcse, Blattgem\u00fcse, Fr\u00fch- und Sp\u00e4tkarotten, Salate, Kr\u00e4uter, Zucchini, K\u00fcrbis, verschiedene Kohlsorten, Lauch und Zwiebeln sowie w\u00e4rmeliebendes oder witterungsempfindliches Gem\u00fcse wie Paprika, Tomaten, Auberginen, Gurken, auf 460 qm in Gew\u00e4chsh\u00e4usern an. Im Winter dann auch Feldsalat. Auf 10 ha Ackerland wachsen Fr\u00fch- und Sp\u00e4tkartoffeln. Das Gem\u00fcse wird ausschlie\u00dflich auf zwei Wochenm\u00e4rkten vermarktet, die Kartoffeln zus\u00e4tzlich im Gro\u00dfhandel und, mit dem Label \u201eLandmarkt\u201c versehen, in bestimmten Rewe Superm\u00e4rkten.<br>Unser Anspruch ist es, Gem\u00fcse und Kartoffeln in Biolandqualit\u00e4t mit m\u00f6glichst wenig Ausschussware und wenig ressourcenverbrauchend anzubauen. Unsere Landwirtschaft soll Bioland-Gem\u00fcse f\u00fcr jeden finanzierbar machen und f\u00fcr Bauer, Arbeiter und Kunden fair und transparent sein.<br>Leider treiben die Marktzw\u00e4nge auch die \u00f6kologische Landwirtschaft immer mehr dazu, wegen des Preisdrucks durch die gro\u00dfen Handelsketten Monokulturen auf Kosten der Bodenqualit\u00e4t und der Vielfalt zu etablieren, Hybridsorten anstatt samenfeste Sorten anzubauen, gute Lebensmittel zu entsorgen, weil sie einer genormten Optik nicht entsprechen und, gezwungen durch Liefervertr\u00e4ge, Sorten anzubauen, bei denen Ertrag wichtiger ist als der Geschmack.<br>Unsere Arbeitsbelastung und die unserer Mitarbeiter muss in diesem System immer h\u00f6her werden um Preise halten zu k\u00f6nnen. F\u00fcr kleinere Betriebe wie unseren, ist das eine Entwicklung, die dem eigenen Anspruch entgegenwirkt.<br>Nach langem \u00dcberlegen kamen wir zu dem Schluss, dass nur die Solidarische Landwirtschaft aus diesem Dilemma f\u00fchren kann. Bei dieser Organisationsform trifft eine Gruppe Menschen mit dem Bauer eine Vereinbarung zur Abnahme der von ihm erzeugten Lebensmittel. Am Anfang des Erntejahres erwerben die \u201eErnteteilenden\u201c einen Anteil an der SoLaWi, finanzieren mit diesem Anteil nicht mehr einzelne Gem\u00fcse, sondern den kompletten Produktionsweg \u00fcber ein Jahr. Dies erm\u00f6glicht dem Bauern verantwortungsvoll, nachhaltig und an den Bed\u00fcrfnissen der Ernteteilenden orientiert anzubauen. Die Ernteteilenden d\u00fcrfen (m\u00fcssen nicht) mitmachen, die Ressourcen Mensch und Boden werden nicht mehr ausgebeutet und somit wird das Land (der Boden), f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen erhalten. Wenn dich dieses Modell interessiert, schaue dir das Video oder h\u00f6re dir den Podcast von Sebastian auf dieser Webseite an, oder schreibe uns eine Email an <strong>solawi@bioland-magerhof.de<\/strong>. Wir freuen uns!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"suki-oembed suki-oembed-video\" style=\"padding-top: 56.228%;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Infoveranstaltung Bioland Magerhof SoLaWi 2023\" width=\"1140\" height=\"641\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/43CmJNpl20s?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Infoveranstaltung vom 18.03.2023 als Podcast.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.solawi-magerhof.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Magerhof_SoLaWi_2023_03_18.mp3\"><\/audio><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir, die Familie Mager, bauen unter anderem auf 2 ha Ackerland verschiedenes Bio-Gem\u00fcse wie Wurzelgem\u00fcse, Blattgem\u00fcse, Fr\u00fch- und Sp\u00e4tkarotten, Salate, Kr\u00e4uter, Zucchini, K\u00fcrbis, verschiedene Kohlsorten, Lauch und Zwiebeln sowie w\u00e4rmeliebendes oder witterungsempfindliches Gem\u00fcse wie Paprika, Tomaten, Auberginen, Gurken, auf 460 qm in Gew\u00e4chsh\u00e4usern an. 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